Erleben Sie Japan auf die schnellste und bequemste Art: mit dem Shinkansen! Dieser Hochgeschwindigkeitszug bringt Sie in kürzester Zeit zu den schönsten Städten und Sehenswürdigkeiten des Landes. Ob Tokio, Kyoto oder Osaka.
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Eine Japan-Reise von Kyoto bis Sendai vom 16. Oktober bis 9. November 2025
„Hallo Japan“ – nach gut 10 Stunden Flug haben wir unser Ziel Japan erreicht und treten unsere gut dreiwöchige Entdeckungsreise durch das Land der aufgehenden Sonne an. Ein lang gehegter Wunsch geht in Erfüllung. Wir starten im Süden in Kyoto und reisen auf der Hauptinsel Honshū Richtung Norden bis in die Millionenstadt Sendai. Dabei kommen wir dem Herbst, der im Norden Japans früher als in den südlicheren Regionen startet, mit seinem fantastischen Farbenspiel von Ahornrot bis Gingkogelb immer näher.
Der Kultursinnige
Jens erlebt Kultur in all seinen Facetten live und das führt ihn immer wieder auf Reisen. Er kennt die Städte Deutschlands und Europas auf das Beste. Er weiß, welche Ausstellungen angesagt sind, welches Event einen Besuch wert ist und hat auch immer einen Genuss-Geheimtipp parat.
Unsere Reise führt uns im Shinkansen Superexpress durch Japan. Achtmal erleben wir den Shinkansen-Superexpress, den wohl schnellsten Zug der Welt. Sein futuristisches Design erinnert an ein Flugzeug und hat man erst einmal entspannt Platz genommen, saust er fast lautlos von Stadt zu Stadt. Bei Geschwindigkeiten bis zu 320 km/h und einer Pünktlichkeit, die ihresgleichen sucht, entlockt er mir mehr als einmal ein staunendes WOW. Eine mit lokalen Snacks gefüllte Bento-Box, die auf keine Shinkansen-Fahrt fehlen sollte, ist unser Begleiter.
Infos & Angebote zum Shinkansen
Kyoto, die alte Kaiserstadt, mit ihren unzähligen UNESCO-Weltkulturerbestätten genießen wir volle sieben Tage. Wir verzichten auf den Besuch der berühmtesten und am meisten besuchten Tempel und Schreine Kinkakuji sowie Fushimi Inari. Dafür entdecken wir den, ebenfalls zum Welterbe gehörenden, Toji-Tempel mit der höchsten Holzpagode Japans und das neu eröffnete teamLab Biovortex Kyoto. Das faszinierende digitale Kunstmuseum ist mit 10.000 qm Fläche das größte teamLab-Museum Japans. Wir sind beeindruckt von der perfekten Mischung bewegter digitaler Bilder, Soundcollagen und der Einbindung natürlicher Elemente wie Wasser und Pflanzen. Ein Erlebnis, das alle Sinne anspricht.
Von Kyoto unternehmen wir auch Ausflüge in das nahegelegene Umland. Es geht nach Himeji mit der Burg des Weißen Reihers, die als die berühmteste Burganlage Japans gilt. Schon von Weitem strahlt uns das Weiß der Burg entgegen. Nach zahlreichen Stufen und Rampen erwartet uns am höchsten Punkt der Burg ein beeindruckender 360°-Blick über die Stadt und die Umgebung. Wir besuchen außerdem Uji, die Hauptstadt des bekannten Grüntees Matcha, malerisch am Uji-Fluss gelegen, sowie die moderne Hafenstadt Kobe, bekannt für das zarteste Rindfleisch der Welt.
Apropos kulinarische Genüsse: Wir kosten uns durch die Vielfalt der japanischen Küche – Sushi, Sashimi, frische Austern, Ramen-Suppen, Udon- und Soba-Nudeln sowie Tonkatsu, das japanische Schweineschnitzel. Auch ein Abendessen mit dem wohl besten Rindfleisch vom Wagyu-Rind steht auf unserem kulinarischen Kalender. Das Fleisch zergeht wie Butter auf der Zunge. Die Desserts sind eine Welt für sich und reichen von Matcha- oder Lavendel-Softeis über Reisküchlein mit süßer roter Bohnenpaste bis hin zu weiteren Köstlichkeiten. Nicht nur unsere Geschmacksnerven werden verwöhnt – die kunstvoll angerichteten Speisen sind auch ein Fest für die Augen.
Die kleine Schwester Kyotos
Nach einem entspannten Aufenthalt in Kanazawa an der Westküste Honshūs – eine Art Miniatur-Kyoto ohne viele Touristen, mit dem wunderschönen Kenrokuen, einem der drei berühmtesten Gärten Japans, sowie den alten Geisha-Vierteln Higashi-Chaya und Nishi Chaya mit traditionellen Teestuben – erreichen wir die Megametropole Tokio. Vom Tokyo Skytree, mit 634 Metern der höchste Turm Japans, genießen wir einen spektakulären Blick über die Stadt bis hin zum Fuji.
Im Senso-ji-Tempel, dem ältesten und bedeutendsten buddhistischen Tempel Tokios, begegnen wir zahlreichen Menschen in traditionellen Kimonos, die sich vor dem eindrucksvollen Eingangstor oder der Pagode fotografieren lassen. Mit einem traditionellen Wassertaxi fahren wir den Sumida-Fluss entlang, vorbei an der modernen Skyline unter den Brücken hindurch. Im trendigen Stadtteil Shinjuku tauchen wir in eine Welt voller Manga und Anime, verrückter Mode und unzähliger Figuren und Plüschtiere ein. Am Abend staunen wir über die multimediale Projektion am Metropolitan Government Building und den Blick auf Tokios Lichtermeer von den Aussichtsplattformen seiner Türme.
Mit dem Nikko-Express fahren wir in das nördlich gelegene Nikko. Nachdem der Tagesausflugstrubel abgeklungen ist, kehrt am Abend wunderbare Ruhe ein. Bei einem Spaziergang durch den Tempelbezirk mit seinen prachtvollen, Mausoleen und Tempeln, die zum UNESCO-Weltkuturerbe zählen, erleben wir herbstliche Bäume und kunstvolle Schnitzereien, die eindrucksvoll illuminiert werden. Der fast volle Mond verstärkt die magische Atmosphäre.
Unsere letzte Station ist Sendai, weniger touristisch und wird „Stadt der Bäume“ genannt. Sie beeindruckt mit historischen Stätten wie dem Zuihoden-Mausoleum und den Ruinen des Aoba Castle. Kulinarisch ist die Stadt für Gyutan (Rinderzunge) und frische Meeresfrüchte bekannt. Sendai eignet sich für uns als idealer Ausgangspunkt für zwei weitere Höhepunkte. In Matsushima unternehmen wir eine Bootsfahrt durch die gleichnamige Bucht, deren mit Kiefern bewachsene Inseln als eine der drei schönsten Landschaften Japans gelten. In Yamadera erklimmen wir die tausend Stufen zum Bergtempel und werden mit einem weiten Blick über die farbenfrohe Herbstlandschaft belohnt.
Sendai verbindet Geschichte, Natur und modernes Stadtleben und ist ideal für Reisende, die Japans Norden abseits der Touristenpfade entdecken wollen.
Erinnerungen, die bleiben
Am internationalen Flughafen Tokio-Narita endet unser Japan-Abenteuer. Die Tage sind wie im Flug vergangen, voller neuer Entdeckungen und Erlebnisse. In einigen Stunden werden wir wieder in Deutschland sein. Was bleibt, sind unzählige Erinnerungen an ein Land, das unvergleichlich fasziniert. Japan wird mich in meinen Gedanken und Träumen von nun an immer begleiten – das wohl Wertvollste, was mir dieses faszinierende Land zum Geschenk machen konnte.