Frecciargento Zug von Trenitalia vor einem Mohnblumenfeld | © Trenitalia

5 Überraschungen auf der  Reise mit der Trenitalia 

5 Dinge, die mich bei meiner ersten Reise mit der Trenitalia überrascht haben

Wer an eine Reise durch Italien denkt, hat meist Bilder von historischen Altstädten, Pizza auf sonnigen Plätzen und mediterranem Flair vor Augen. Dass die Zugfahrt selbst ein wichtiger Teil des Urlaubs werden kann, hatte ich zunächst gar nicht auf dem Schirm. Bei meiner ersten Reise mit der Trenitalia gab es einige Dinge, die mich wirklich überrascht haben.

Mira

Die reiselustige Abenteuerin

Höher, schneller, weiter…. Mira liebt Abenteuer und etwas Neues auszuprobieren, ob beim Wandern in den Alpen, Surfen auf Sylt, in der Achterbahn oder beim Moorbaden in der Lüneburger Heide. Viele Orte haben etwas Faszinierendes und bieten unvergessliche Erlebnisse.

1. Italiens Hochgeschwindigkeitszüge sind beeindruckend schnell

Vor der Reise hatte ich zwar schon vom Frecciarossa gehört, richtig vorstellen konnte ich mir das Bahnsystem aber nicht. Schon bei der ersten Fahrt wurde klar: Wer mehrere Städte besuchen möchte, spart mit dem Zug viel Zeit.

Zwischen Metropolen wie Mailand, Florenz, Rom oder Neapel sind die Reisezeiten oft erstaunlich kurz. Statt Stunden auf der Autobahn zu verbringen, lehnen Sie sich entspannt zurück und kommen direkt im Stadtzentrum an.

Gerade für Rundreisen ist das ein großer Vorteil. So bleibt mehr Zeit für die schönen Dinge des Urlaubs: Sehenswürdigkeiten entdecken, durch Gassen schlendern oder die italienische Küche genießen.

Frecciabianca Trenitalia Zug an einer Haltestelle in Rom | © Trenitalia

2. Die Züge wirken modern und komfortabel

Ehrlich gesagt hatte ich vor meiner ersten Fahrt keine besonderen Erwartungen. Umso positiver war ich überrascht.

Vor allem die Frecciarossa-Züge bieten modernen Reisekomfort:

  • Bequeme Sitze
  • Steckdosen am Platz
  • Gepäckablagen für größere Koffer
  • Klimatisierte Wagen
  • Teilweise WLAN an Bord

Auch auf längeren Strecken reist es sich angenehm. Wer schon am Vormittag in einer Stadt startet und am Nachmittag in der nächsten ankommt, weiß ein entspanntes Reiseerlebnis schnell zu schätzen.

Blick auf die 4er Sitzgruppe mit komfortablen Sitzen der Premium Klasse des Trenitalia Zuges Frecciarossa | © Trenitalia/luggiceccon

3. Die Bahnhöfe liegen oft dort, wo der Urlaub beginnt

Mit dem Auto beginnt ein Städtetrip häufig mit Stau, Verkehr und Parkplatzsuche. Bei der Anreise mit der Trenitalia sieht das anders aus.

Viele italienische Bahnhöfe befinden sich zentral oder sind hervorragend an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Oft sind Hotels, Sehenswürdigkeiten und Restaurants schnell erreichbar.

Das macht den Urlaub deutlich unkomplizierter. Statt sich erst orientieren zu müssen, können Sie häufig direkt mit dem Erkunden beginnen.

Frecciabianca Zug von Trenitalia am Bahnhof | © Trenitalia

4. Bahnfahren gehört in Italien ganz selbstverständlich zum Alltag

In Deutschland wird die Bahn oft vor allem mit dem Pendeln verbunden. In Italien hatte ich den Eindruck, dass das Zugfahren noch stärker zum Alltag gehört.

Am Bahnhof treffen Urlauber auf Geschäftsreisende, Familien auf Studenten und Einheimische auf internationale Gäste. Dadurch entsteht eine besondere Atmosphäre, die viel vom italienischen Lebensgefühl vermittelt.

Wer Italien nicht nur sehen, sondern auch erleben möchte, bekommt auf einer Zugreise viele authentische Eindrücke vom Land und seinen Menschen.

Ein rot-weißer Frecciarossa-Zug fährt auf Schienen. Hinter ihm sind Häuser und vor ihm ist eine Landschaft zu sehen. | © Trenitalia

5. Italien lässt sich wunderbar ohne Mietwagen bereisen

Viele Reisende denken bei Italien automatisch an einen Mietwagen. Nach meiner ersten Reise sehe ich das etwas anders.

Für Städtereisen oder Rundreisen zwischen den großen Regionen kann der Zug eine komfortable Alternative sein. Sie müssen sich nicht mit Mautstationen, Verkehrsregeln oder der Parkplatzsuche in historischen Innenstädten beschäftigen.

Das bedeutet:

  • Mehr Entspannung unterwegs
  • Direkte Ankunft in den Innenstädten
  • Kein Parkplatzstress
  • Flexible Kombination mehrerer Reiseziele

Besonders für Reisende, die Städte wie Mailand, Florenz, Rom oder Neapel miteinander verbinden möchten, ist die Bahn eine interessante Option.

Erster Ausblick vom Bahnhof in Manarola, Cinque Terre, auf das malerische Dorf mit seinen bunten Häusern, das an der Klippe thront, mit dem Ligurischen Meer im Hintergrund. | © Gettyimages.com/Elijah-Lovkoff

Fazit: Die Trenitalia war mehr als nur ein Verkehrsmittel

Bei meiner ersten Beschäftigung mit der Trenitalia ging es eigentlich nur darum, von A nach B zu kommen. Überraschend schnell wurde daraus jedoch ein wichtiger Teil des Reiseerlebnisses.

Die modernen Züge, die kurzen Fahrzeiten zwischen vielen Städten und die zentrale Lage der Bahnhöfe machen das Reisen durch Italien angenehm und unkompliziert. Wer mehrere Orte entdecken möchte, sollte die Bahn bei der Urlaubsplanung unbedingt in Betracht ziehen.

Denn manchmal beginnt der Urlaub nicht erst am Ziel, sondern bereits mit dem Einsteigen.