Sehenswertes im Burgund
Vézelay
Vézelay ist ein malerischer Pilgerort auf einem Hügel im nördlichen Burgund und zählt zu den „schönsten Dörfern Frankreichs“. Die romanische Basilika Sainte-Marie-Madeleine, UNESCO-Weltkulturerbe, war im Mittelalter ein bedeutender Ausgangspunkt für den Jakobsweg. Noch heute fasziniert Vézelay mit spiritueller Atmosphäre, historischen Gassen und weitem Blick über die Landschaft des Morvan.
Kalkfelsen Solutré
Die Kalkfelsen von Solutré, ein imposantes geologisches Wahrzeichen im südlichen Burgund, Frankreich, sind bekannt für ihre steilen Klippen und beeindruckende Landschaft. Der Felsen erhebt sich majestätisch über das umliegende Tal und bietet einen atemberaubenden Blick auf die Weinberge der Region. Solutré ist auch ein bedeutender archäologischer Fundort, da hier Relikte aus der Altsteinzeit entdeckt wurden, die auf frühe menschliche Siedlungen und Jagdtechniken hinweisen. Der Ort ist heute ein beliebtes Ziel für Wanderer und Geschichtsinteressierte gleichermaßen.
Janustempel in Autun
Die Stadt Autun ist von Kunst und Geschichte geprägt und bietet beeindruckende Ruinen und Baudenkmäler aus der gallo-römischen Zeit. Ein Zeugnis dieser Eopche ist auch der Janustempel, eine Ruine aus dem 1. Jahrhundert. Autun ist zudem Zentrum der burgundischen Kunst und beherbergt burgundische Kunstwerke im Musée Rolin.
Abtei Cluny
Das Benedikterkloster Cluny wurde 910 von Wilhelm von Aquitanien gegründet und die Abteikirche war bis zur Fertigstellung des Petersdoms in Rom das größte Gotteshaus Europas.
Abtei von Fontenay
Ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe ist die Abtei von Fontenay, eine der ältesten erhaltenen Zisterzienseranlagen Europas. Inmitten eines ruhigen Tals gelegen, beeindruckt sie mit romanischer Schlichtheit, weitläufigen Gärten und einer außergewöhnlich gut erhaltenen Klosterarchitektur – ein Ort der Stille und Geschichte.
Zudem ist die Region über die „Kulturlandschaft der Weinberge von Burgund“ gewürdigt worden – insbesondere die sogenannten „Climats“ bei Beaune und Dijon. Diese historisch gewachsenen Parzellen spiegeln die jahrhundertealte Weinkultur und die enge Verbindung zwischen Boden, Klima und Mensch wider – ein lebendiges Kulturerbe, das man schmecken kann.