Beste Orte weltweit für Polarlichter
Island
Island ist nicht nur aufgrund der beeindruckenden Natur ein beliebtes Reiseziel für viele geworden, sondern auch die Möglichkeit, die Nordlichter dort sehen zu können, trägt zu dieser Entwicklung bei.
In Island sind sie prinzipiell überall sichtbar, die Farbintensität nimmt jedoch mit steigender Entfernung zur Zivilisation zu. Besonders gut sind sie daher im Norden zu sehen. Aufgrund der Lage Islands sollte jedoch viel Zeit mitgebracht werden, da der Inselstaat oftmals tagelang von einer Wolkendecke bedeckt ist.
Skandinavien
Skandinavien ist mittlerweile sowohl im Sommer, als auch im Winter ein gefragtes Reiseziel geworden. Der Winter ist dort so, wie manch einer ihn sich in Deutschland wünschen würde: Es herrscht eine eisige Kälte und Schnee ist hier keine Seltenheit – die perfekten Gegebenheiten für ein Winter-Abenteuer.
Besonders beliebt für Polarlicht-Bewunderer ist Tromsø in Norwegen. Es ist besser zu erreichen, als andere Orte und weist dennoch optimale Bedingungen auf. Die Wettersituation ist wechselhaft, wodurch auch bei einem bewölkten Himmel die Möglichkeit noch nicht verflogen ist - die Wolken ziehen hier vergleichsweise schnell vorbei.
In Norwegen lässt sich das Farbspiel ebenso auf den Lofoten, in Vesteralen und Spitzbergen ausgesprochen gut beobachten.
Der wohl beste Ort zur Sichtung in Schweden ist der Nationalpark Absiko im Norden des Landes. Die Bedingungen hier sind ideal, da der Nationalpark eine Fläche von 77km² umschließt. Außerdem befindet sich dort die Aurora Sky Station auf 900m Höhe, auf dieser Station gibt es kein Fremdlicht, sodass die Intensität der Polarlichter nicht gehemmt wird.
Inari, Ivalo und Nellim sind im finnischen Lappland die empfehlenswertesten Orte, da sie nur sehr dünn besiedelt sind. Damit gibt es kaum Störfaktoren für die Intensität der Polarlichter, wodurch die Aurora borealis an statistischen 200 Nächten im Jahr zu sehen sind.
Kanada und Alaska
Dass es in Alaska und Kanada kalte und schneereiche Winter gibt, ist schon lange bekannt. Eine Reise nach Alaska wird in den meisten Fällen mit Kanada kombiniert und beinhaltet klassischerweise Walbeobachtungen und die Rocky Mountains. Doch auch die Jagd nach den Polarlichtern sollte in den Reiseplan integriert werden.
An etwa 240 Tagen im Jahr lassen sich die Nordlichter in Yellowknife im Aurora Village, Kanada bewundern. Ebenso geeignet ist Yukon in Kanada, da das Gebiet nur sehr gering bevölkert ist. In beiden Regionen ermöglichen die langen und klaren Winternächte ein einzigartiges Polarlicht-Erlebnis.
In Alaska bietet sich aufgrund der Nähe zum Nordpol die Region rund um Fairbanks an. Sie befindet sich in der sogenannten „Polarlichtzone", wodurch die Aurora borealis besonders oft zu sehen sind.
Südhalbkugel
Die Aurora australis sind auf der Südhalbkugel in Südgeorgien, auf den Falklandinseln, den Stwartinseln, in Ushaia (Argentinien), auf Tasmanien und in der Antarktis zu sehen. Da sie jedoch nur vereinzelt und für kurze Zeit auftreten, lässt sich das Gebiet kaum weiter eingrenzen.