Eröffnung der königlichen Paraderäume

Residenzschloss - © Brian Kinney/Fotolia.com

Willkommen im Florenz des Nordens
Zahlreiche historische Prachtbauten in der Altstadt, alternatives Szeneviertel in der Neustadt oder unzählige Cafés, Restaurants, Geschäfte und Kultureinrichtungen. Dresden hat so einiges zu bieten. Das Angebot in der Landeshauptstadt an der Elbe ist nahezu endlos und für jeden Geschmack ist das passende dabei.

Jährlich tummeln sich rund 9,8 Mio. Besucher in die Barockstadt. Sie überzeugt nicht nur durch ihre berühmten Sehenswürdigkeiten und Museen. Sie ist zugleich auch eine der grünsten Städte Europas. Rund 600 Parks und Grünanlagen hat die Stadt mit italienischem Flair zu bieten.

In der Altstadt reiht sich ein architektonisches Meisterwerk ans nächste. Unzählige Bauten wurden nach Zerstörung im zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut und können heute im neuen Glanz erstrahlen. Neben dem Zwinger, der Semperoper und der Frauenkirche gehört auch das Dresdner Residenzschloss zu den beliebten Klassikern.

Das Residenzschloss
Nur wenige Meter von der Frauenkirche entfernt, erreichen Sie das prunkvolle Dresdner Residenzschloss. Der Renaissancebau war einst Sitz der sächsischen Kurfürsten und Könige und beherbergt heute fünf Museen der staatlichen Kunstsammlungen Dresdens. Darunter das berühmte „Historische Grüne Gewölbe“, die „Türckische Cammer“, das „Münzkabinett“ und das „Kupferstich-Kabinett“.

Im Laufe der Zeit wurde das alte Bauwerk immer wieder erweitert und verändert. Aufgrund dessen lassen sich hier baugeschichtliche Stilrichtungen von Romanik bis Historismus bestaunen. Kaum ein anderes Bauwerk in Dresden spiegelt die Geschichte beeindruckender wieder als das Residenzschloss.

Während der Bombenangriffe im Jahre 1945 wurde das Schloss mit seinen 500 Sälen und Zimmern fast vollständig zerstört. Glücklicherweise wurden einige Kunstschätze und Möbel zuvor in Sicherheit gebracht und konnten somit gerettet werden.

Der Wiederaufbau des bedeutenden Bauwerks begann jedoch wegen finanziellen und materiellen Mängeln erst Ende der Achtziger Jahre. Hierfür wurden insgesamt über 389 Millionen Euro eingeplant. Allein die Arbeiten für den Westflügel mit den Paraderäumen belaufen sich auf ca. 35 Millionen Euro. Die Bauarbeiten hierfür begannen 2016, diesen ging jedoch eine fast zehn jährige Forschung und Planung voraus. Wussten Sie, dass an diesem Projekt rund 300 verschiedene Handwerksbetriebe arbeiteten? Diese beherrschen jahrhundertalte und seltene Techniken, mit welchen sie die Rekonstruktion der fürstlichen Räume durchführen konnten.

Doch es hat sich gelohnt: Im September 2019, genau 300 Jahre nach Eröffnung der Paraderäume 1719 durch Kurprinz August anlässlich einer Hochzeit, öffneten die Paraderäume erstmals wieder ihre Türen. Sie haben nun die Möglichkeit Audienzgemach, Paradeschlafzimmer, Eckparadesaal und Vorzimmer Augusts des Starken in neuer Pracht zu besichtigen. Die Eröffnung des Paradeappartements gilt als Höhepunkt der gesamten Rekonstruktion des Schlosses. Allein für das Audienzgemach wurden rund 3,5 km Goldstoff verarbeitet. Die Räume wurden nach Vorlagen und Fotos bis ins kleinste Detail rekonstruiert und mit den damals geretteten Stücken, wie zum Beispiel den prächtigen Thronstuhl, möbliert.

Bis 2023 soll das Schloss weitgehend fertig gestellt sein. Derzeit wird noch am Großen Schlosshof und den Räumen im Nordflügel gearbeitet.

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Luise, Marketing

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